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Barbara Claßen (* 23. November 1957 in Grenzach-Wyhlen; † 13. Juni 1990 Grenzach-Wyhlen) war eine deutsche Judoka.

Leben und Ehrungen Bearbeiten

Die Sportlerin aus Grenzach-Wyhlen wurde 1982 in Paris in der Gewichtsklasse bis 72 kg die erste deutsche Weltmeisterin für den Deutschen Judo-Bund.

Claßen wurde von ehemaligen Bundespräsidenten Karl Carstens als erste weibliche Judoka mit dem Silbernen Lorbeerblatt ausgezeichnet.[1]

Im Jahre 1990 beging Barbara Claßen Suizid.[2] In ihrer Judobiografie setzte sie sich sehr krititsch mit sich und ihrer Umgebung auseinander. So ging sie vor allem mit den Funktionären kritisch ins Gericht. Noch heute richtet der Heimatclub von Barbara Claßen, der Judo-Club Grenzach-Wyhlen e.V. , alljährlich das Barbara-Claßen-Gedächtnisturnier aus.[3] Sie war von 1976 bis 1989 akitiv in der Nationalmannschaft des DJB.

Erfolge als aktive Judoka Bearbeiten

Im folgenden finden sich chronologisch die größten nationalen und internationalen Erfolge von Barbara Claßen:[4][5]

  • 21. May 1977 - Deutsche Meisterin über 68 kg in Neumünster
  • 2. Oktober 1977 - 3. Platz Europameisterschaft bis 72 kg in Arlon
  • 12. November 1978 - Europameisterin bis 72 kg in Köln
  • 5. April 1979 - 3. Platz Europameistschaft bis 72 in Kerkrade
  • 6. April 1979 - Europameisterin – offene Klasse in Kerkrade
  • 10. November 1979 - Deutsche Meisterin bis 72 kg in München
  • 16 März 1980 - 3. Platz Europameisterschaft bis 72 kg in Udine
  • 16 März 1980 - Europameisterin – offene Klasse in Udine
  • 29. November 1980 - Vize-Weltmeisterin bis 72 kg, in New York City
  • 30. November 1980 - 3. Platz Weltmeisterschaft - offene Klasse in New York City
  • 29. März 1981 - Vize-Europameisterin bis 72 kg in Madrid
  • 29. März 1981 - Europameisterin – offene Klasse in Madrid
  • 21. November 1981 - Deutsche Meisterin bis 72 kg in Waltrop
  • 13. März 1982 - Vize-Europameisterin bis 72 kg in Oslo
  • 13. März 1982 - 3. Platz Europameisterschaft - offene Klasse in Oslo
  • 6. November 1982 - Deutsche Meisterin bis 72 kg in Nienhagen
  • 4. Dezember 1982 - Weltmeisterin bis 72 kg in Paris
  • 5. Mai 1983 - 3. Platz Europameisterschaft bis 72 kg in Genua
  • 5. Mai 1983 - 3. Platz Europameisterschaft – offene Klasse in Genua
  • 18. März 1984 - Europameisterin bis 72 kg in Pirmasens
  • 2. Juni 1984 - Deutsche Meisterin bis 72 kg in Langenfeld
  • 10. November 1984 - Vize-Weltmeisterin bis 72 kg in Wien
  • 16. März 1985 - Vize-Europameisterin bis 72 kg in Landskrona
  • 18. Mai 1985 - Deutsche Meisterin bis 72 kg in Berlin
  • 15. März 1986 - Vize-Europameisterin bis 72 kg in London
  • 24. Oktober 1986 - 3. Platz Weltmeisterschaft in Maastricht
  • 18. Januar 1987 - Deutsche Meisterin bis 72 kg in Hannover
  • 19. November 1987 - 3. Platz Weltmeisterschaft bis 72 in Essen
  • 30. September 1988 - 3. Platz Olympische Spiele Seoul (Demo-Wettbewerb)

Literatur Bearbeiten

  • Barbara Claßen: Judo: Der sanfte Weg? - Die Erzählung einer Weltmeisterin Budo Verlag Sport Rhode, Dreieich, 1989

Einzelnachweise Bearbeiten

  1. Cellesche Zeitung, Mittwoch, 3. November 1982
  2. Literaturliste Judo Verfasser: Sven Keidel - Prüfungsreferent Bayerischer Judo Verband
  3. Barbara Claßen Gedächtnisturnier 2007
  4. Badischer Judo Verband e.V. Zur Person: Barbara Claßen
  5. JudoInside Barbara Claßen _ Results (engl.)

Weblinks Bearbeiten

Fairytale kdmconfig Profil: Claßen, Barbara
Platzhalter
Beruf deutsche Sportlerin, Weltmeisterin (1982) und Europameisterin (1978, 1979, 1981) im Judo
Persönliche Daten
Geburtsdatum 23. November 1957
Geburtsort Grenzach-Wyhlen
Sterbedatum 13. Juni 1990
Sterbeort Grenzach-Wyhlen



Kopie vom 16.02.2011, Quelle: Wikipedia, Artikel, Autoren in der Wikipedia
Lokale Autorenseite, Lizenz: GFDL, CC-by-sa 3.0

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