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Das Badische Rote Kreuz ist ein Landesverband des Deutschen Roten Kreuzes (DRK).

Sitz des Landesverbands ist Schlettstadter Straße 31 in Freiburg im Breisgau. Präsident des Badischen Roten Kreuzes ist der ehemalige Landrat des Landkreises Breisgau-Hochschwarzwald, Jochen Glaeser. Landesgeschäftsführerin ist derzeit Birgit Wiloth-Sacherer.

Die Mitgliederzahl des Badischen Roten Kreuzes beträgt rund 160.000 Fördermitglieder und 9000 aktive Mitglieder (2009).

Gliederung des Badischen Roten Kreuzes Bearbeiten

Der Landesverband gliedert sich in

  • 16 Kreisverbände
  • 243 Ortsvereine

Die Abteilungen des Badischen Roten Kreuzes Bearbeiten

  • Hilfsgesellschaft (Humanitäres Völkerrecht, Bereitschaftsarbeit, Zivil- und Katastrophenschutz, Auslandsarbeit, Suchdienst, Breitenausbildung)
  • Soziale Arbeit (Gesundheitsförderung, Familienbildung, Notfallnachsorge, Projektförderung, Pflege, Migrationsdienste, Freiwilligendienste)
  • Jugendrotkreuz (Jugendverband, Finanzierung und Lehrgangswesen, schulische Jugendarbeit)
  • Rettungsdienst (Finanzierung, Funkwesen, Landesrettungsschule)
  • Verbandsentwicklung und Öffentlichkeitsarbeit (Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Publikationen, Statistik, Verbandsentwicklung, Ehrenamt, Fördermitgliederwerbung, Ehrungen)
  • Verwaltung/Finanzen (Recht und Satzungen, Finanzen, Innerer Dienst, Personal, Personal FSJ, EDV, Zivildienst

Der Gesundheitsfonds für Menschen ohne Aufenthaltserlaubnis Bearbeiten

Als einer der ersten Landesverbände des DRK hat das Badische Rote Kreuz einen Gesundheitsfonds für Flüchtlinge ohne legalen Aufenthalt ins Leben gerufen [1][2]. Ärzte, die Menschen ohne Papiere behandeln, können für anfallende Kosten wie Medikamente, Zahnersatz oder sonstige Sachmittel einen Zuschuss aus dem spendenfinanzierten Fonds erhalten. Dieses Projekt bewegt sich jedoch in einer juristischen Grauzone, denn nach § 1 des Asylbewerberleistungsgesetzes haben Personen ohne Bleiberecht zwar ein Recht auf gesundheitliche Versorgung, jedoch nur dann, wenn "der Illegale bereit ist, seinen Status offen zu legen". Tun die Betroffenen dies, droht ihnen die Abschiebung. Dabei ist der direkt Helfende, der Arzt oder die Krankenschwester, rechtlich abgesichert. Nach § 96 Aufenthaltsgesetz können Handlungen mit humanitären Motiven zwar als „Hilfe zum illegalen Aufenthalt“ gelten und sind somit strafbar, medizinische Notfallhilfe erfüllt diesen Tatbestand jedoch nicht. Für andere Personen zeigt sich eine andere Situation. Öffentliche Stellen sind nach dem Aufenthaltsgesetz verpflichtet, Personen ohne legalen Aufenthalt zu melden, wenn sie im Rahmen ihrer Aufgabenerfüllung darüber Kenntnis erlangen. Dies betrifft z.B. Personen in der Krankenhausverwaltung, wenn es darum geht, die medizinische Versorgung abzurechnen.

Einzelnachweise Bearbeiten

  1. http://www.drk-baden.de/index.php?/was_wir_tun/sozialarbeit/migration_und_integration/gefo
  2. http://www.badische-zeitung.de/suedwest-1/behandeln-aber-nicht-abschieben--8307659.html

Weblinks Bearbeiten


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