Arthur Bialas
Disk0Arthur Bialas (* 21. November 1930 in Ratibor) ist ein ehemaliger deutscher Fußballspieler.
Der Stürmer gewann 1953 mit Einheit Seelow die Bezirksmeisterschaft Frankfurt (Oder) und verpasste mit seiner Mannschaft nur knapp den Aufstieg in die DDR-Liga. 1953/54 spielte er für Motor Altenburg in der 2. Liga, bevor er sich zusammen mit seinem Bruder Franz Bialas im darauffolgenden Jahr dem gerade aus Lauter an die Küste verlegten SC Empor Rostock anschloss. Bis 1962 erzielte er in 132 Oberligaspielen 77 Tore und weitere 22 Tore in 16 Partien in der Liga. Sein größter sportlicher Erfolg war der Gewinn der Vizemeisterschaft 1962 und der Gewinn der Torjägerkrone (23 Tore) im selben Jahr. Außerdem stand er mit den Rostockern dreimal im Finale des FDGB-Pokals (1955; 1957/1 Tor; 1960), von denen er allerdings keins gewann. Am 16. April 1961 bestritt er beim 0:2 in Budapest gegen Ungarn sein einziges Länderspiel für die DDR.
Auf dem Höhepunkt seiner Laufbahn wechselte Bialas im Sommer 1962 in die DDR-Liga zu Stahl Eisenhüttenstadt, wo er zunächst Spielertrainer war. Nach der Beendigung seiner Karriere als aktiver Spieler wegen einer Meniskusverletzung wirkte er bis 1968 weiter als Trainer in Eisenhüttenstadt.
Wissenswertes
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- Bei der Umfrage zum DDR-Sportler des Jahres 1961 belegte Arthur Bialas den zweiten Platz hinter Seriensieger Täve Schur. Grund hierfür waren massenhaft ausgelegte Unterschriftenlisten vor jedem Heimspiel im Ostseestadion.
- Aufgrund seiner Torgefährlichkeit im Strafraum wurde er als 8-Meter-Torjäger bezeichnet.
Quellen
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- Andreas Baingo/Michael Horn: Die Geschichte der DDR-Oberliga. Verlag Die Werkstatt GmbH, Göttingen 2003, ISBN 3-89533-428-6.
- Fußball informativ. Sportverlag Berlin, Berlin 1986, ISBN 3-328-00130-1
Weblinks
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1949/50: Heinz Satrapa | 1950/51: Johannes Schöne | 1951/52: Rudolf Krause / Kurt Weißenfels | 1952/53: Harry Arlt | 1953/54: Heinz Satrapa / Siegfried Vollrath | 1954/55: Willy Tröger | 1956: Ernst Lindner | 1957: Heinz Kaulmann | 1958: Helmut Müller | 1959: Bernd Bauchspieß | 1960: Bernd Bauchspieß | 1961/62: Arthur Bialas | 1962/63: Peter Ducke | 1963/64: Gerd Backhaus | 1964/65: Bernd Bauchspieß | 1965/66: Henning Frenzel | 1966/67: Hartmut Rentzsch | 1967/68: Gerd Kostmann | 1968/69: Gerd Kostmann | 1969/70: Otto Skrowny | 1970/71: Hans-Jürgen Kreische | 1971/72: Hans-Jürgen Kreische | 1972/73: Hans-Jürgen Kreische | 1973/74: Hans-Bert Matoul | 1974/75: Manfred Vogel | 1975/76: Hans-Jürgen Kreische | 1976/77: Joachim Streich | 1977/78: Klaus Havenstein | 1978/79: Joachim Streich | 1979/80: Dieter Kühn | 1980/81: Joachim Streich | 1981/82: Rüdiger Schnuphase | 1982/83: Joachim Streich | 1983/84: Rainer Ernst | 1984/85: Rainer Ernst | 1985/86: Ralf Sträßer | 1986/87: Frank Pastor | 1987/88: Andreas Thom | 1988/89: Torsten Gütschow | 1989/90: Torsten Gütschow | 1990/91: Torsten Gütschow
| Beruf | deutscher Fußballspieler | |
| Persönliche Daten | ||
| Geburtsdatum | 21. November 1930 | |
| Geburtsort | Ratibor | |
| Kopie vom 16.02.2011, Quelle: Wikipedia Artikel, Autoren in der Wikipedia |
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