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Andreas Wolf
Andreas Wolf 2009.png

Andreas Wolf 2009

Geburtstag 12. Juni 1982
Geburtsort LeninabadSowjetunion
Größe 182 cm
Position Abwehr
Vereine in der Jugend
 
 
bis 1997
1997–2000
SV Pfeil Burk
ESV Ansbach-Eyb
SpVgg Ansbach 09
1. FC Nürnberg
Vereine als Aktiver
Jahre Verein Spiele, (Tore)1
2000–2006
seit 2001
1. FC Nürnberg II
1. FC Nürnberg
48 (5)
199 (7)
1 Angegeben sind nur Liga-Spiele.
Stand: 18. Dezember 2010

Andreas Wolf (* 12. Juni 1982 in Leninabad, heute Chudschand, Tadschikistan) ist ein russlanddeutscher Fußballspieler.

Karriere Bearbeiten

Nachdem Andreas Wolf im Jahre 1990 als Aussiedler nach Deutschland kam, erlernte der Innenverteidiger das Fußballspielen bei den Vereinen im Raum Ansbach. Der SV Pfeil Burk, der ESV Ansbach-Eyb und die SpVgg Ansbach 09 waren seine Stationen, bevor er 1997 zum 1. FC Nürnberg wechselte.

Dort durchlief er alle weiteren Jugendmannschaften des Vereins und gewann erste internationale Erfahrung durch die Berufung in die DFB-Jugendnationalteams von der U-17 bis zur U-21. Sein Bundesligadebüt feierte der damals 19-Jährige am 23. März 2002 im Berliner Olympiastadion bei einer 0:2-Niederlage des 1. FC Nürnberg. Es folgten drei weitere Einsätze in der Saison 2001/02.

In der folgenden Saison stand Wolf zwar bereits im Profikader, musste sich jedoch bis zum 16. Spieltag gedulden, bevor Trainer Klaus Augenthaler ihm seinen fünften Bundesligaeinsatz bescherte. Es folgten bis zum Abstieg am Saisonende dreizehn weitere Erstliga-Einsätze.

Zum sofortigen Wiederaufstieg in der Saison 2003/04 konnte Wolf – jetzt vornehmlich als rechter Außenverteidiger von seinem Namensvetter Trainer Wolfgang Wolf (nicht verwandt oder verschwägert) eingesetzt – entscheidend beitragen. Er spielte in 31 der 34 Saisonpartien und erzielte auch seinen ersten Treffer als Clubprofi. In den folgenden beiden Jahren kam er auch verletzungsbedingt nur auf 16 bzw. 20 Spiele, entwickelte sich aber zum zuverlässigen Erstliga-Verteidiger und konnte sich als Stammspieler etablieren.

In der Saison 2006/07 war Wolf ein Fixpunkt in der Viererkette des 1. FC Nürnberg, der in dieser Spielzeit eine der besten Abwehrreihen der Liga mit den wenigsten Gegentoren stellte. Sein erstes Tor in der 1. Bundesliga erzielte Wolf am 28. April 2007 gegen den VfL Wolfsburg in der 23. Minute per Kopf zum 1:1-Endstand. Mit Platz 6 der Abschlusstabelle erreichte der Verein eines der besten Resultate seit langem. Am 26. Mai 2007 gelang der bisher größte Erfolg seiner Laufbahn, als er mit dem 1. FC Nürnberg DFB-Pokalsieger wurde. Wolf bereitete hierbei das entscheidende Tor von Jan Kristiansen vor. Ein besonderes Ereignis war, als er bei den Pokalfeierlichkeiten "Alle Blumen blühen , ... nur das Fürther Kleeblatt nicht" ins Mikrofon sang, was auf die traditionelle Rivalität zwischen dem FCN und dem Nachbarverein SpVgg Greuther Fürth anspielt und seine Beliebtheit bei den Fans weiter vergrößerte. Nach Ende der Spielzeit wurde er von den Fans in einer Internetabstimmung zum Cluberer der Saison 2006/07 gewählt.[1]

In der Folgesaison fiel dann die erfolgreiche Clubabwehr form- und verletzungsbedingt auseinander. Entsprechend fand sich der Verein am Tabellenende wieder und obwohl Wolf erstmals zwei Saisontore gelangen, stieg er 2008 mit Nürnberg wieder in die 2. Bundesliga ab. Für die Saison 2008/09 wurde er in seinem achten Profijahr beim Club zum Mannschaftskapitän gewählt. Allerdings erlitt er bereits am 17. August im ersten Spiel der Hinrunde gegen den FC Augsburg in der 72. Minute einen Kreuzbandriss und fiel für den Rest des Jahres aus. Sein Comeback gab er am 22. Februar 2009 (21. Spieltag) beim Heimspiel gegen den SV Wehen Wiesbaden[2], nachdem er bereits eine Woche zuvor auf der Bank gesessen war.[3] Am 26. Spieltag verletzte sich Wolf beim 2:0-Heimsieg gegen Koblenz erneut.[4] Er zog sich einen Meniskusriss im rechten Knie zu und fiel erneut lange Zeit aus.[5] Erst zum Saisonende stieg er wieder ins Training ein, wurde aber beim erfolgreichen Saisonabschluss, dem Wiederaufstieg in die 1. Bundesliga, nicht mehr eingesetzt. Insgesamt war er in der Saison nur zu sieben Einsätzen gekommen. Es folgte eine durchwachsene Saison, die der Verein lange auf einem Abstiegsplatz verbrachte und in der weder Abwehr noch Angriff überzeugen konnten. Trotz einiger gesundheitlicher Probleme in der Hinrunde war der Kapitän wieder eine Stütze in der Hintermannschaft und mit 31 Einsätzen inklusive der beiden erfolgreichen Relegationsspiele der Spieler mit den drittmeisten Einsätzen im Team.

Wolfs Vertrag bei dem fränkischen Fußballverein läuft bis 2011. Wolf bekannte sich, obgleich in Tadschikistan geboren, zu Deutschland, weshalb er nur für die deutsche Nationalmannschaft auflaufen würde.[6]

Sonstiges Bearbeiten

Andreas Wolf ist seit dem 28. Dezember 2008 mit seiner langjährigen Freundin Sandra verheiratet [7] und hat eine Tochter, die am 3. Mai 2009 geboren wurde[8].

Im Juli 2010 belegte er bei einer Internetabstimmung auf fcn.de zur Abwehr-Legende des Jahrhunderts den zweiten Platz hinter Stefan Reuter.[9]

Titel / Erfolge Bearbeiten

  • Deutscher Pokalsieger 2007 mit dem 1. FC Nürnberg
  • Aufstieg in die 1. Bundesliga 2004 und 2009 mit dem 1. FC Nürnberg

Weblinks Bearbeiten

Einzelnachweise Bearbeiten

  1. Wolf ist "Cluberer der Saison 2006/07"!, 14. Juni 2007
  2. 1:0 - Eigler trifft bei Wolf-Comeback, 22. Februar 2009.
  3. Abschied vom Tivoli: Nichts drin für den Club, 15. Februar 2009
  4. Andy Wolf fällt lange aus, 4. April 2009
  5. Andy Wolf: OP gut verlaufen, 7. April 2009
  6. sport1.de, 24. Juli 2007
  7. Nürnberg-Star Wolf: Traum-Hochzeit, 5.Mai 2009
  8. Papa Wolf, 5. Mai 2009
  9. Wer ist Eure Abwehr-Legende des Jahrhunderts? (fcn.de)
Fairytale kdmconfig Profil: Wolf, Andreas
Platzhalter
Beruf deutscher Fußballspieler
Persönliche Daten
Geburtsdatum 12. Juni 1982
Geburtsort Leninabad, Tadschikistan



Kopie vom 16.02.2011, Quelle: Wikipedia, Artikel, Autoren in der Wikipedia
Lokale Autorenseite, Lizenz: GFDL, CC-by-sa 3.0

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