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Andreas Hinkel
Andreas Hinkel 2006

Andreas Hinkel (2006)

Voller Name Andreas Benjamin Hinkel
Geburtstag 26. März 1982
Geburtsort BacknangDeutschland
Größe 183 cm
Position Rechter Außenverteidiger
Vereine in der Jugend
1987–1992
1992–2000
TSV Leutenbach
VfB Stuttgart
Vereine als Aktiver
Jahre Verein Spiele, (Tore)1
1999–2001
2000–2006
2006–2008
2008–2011
2011–2012
2011
VfB Stuttgart Amateure
VfB Stuttgart
FC Sevilla
Celtic Glasgow
SC Freiburg
SC Freiburg II
31 (0)
156 (1)
15 (0)
79 (1)
7 (0)
1 (0)
Nationalmannschaft
2002–2003
2002
2003–2009
Deutschland U 21
Team 2006
Deutschland
8 (0)
1 (0)
21 (0)
Stationen als Trainer
2013–2014
2013–2014
2014–2015
2016
2017–
VfB Stuttgart U-12
VfB Stuttgart U-16 (Co-Trainer)
VfB Stuttgart U-17 (Co-Trainer)
VfB Stuttgart II (Co-Trainer)
VfB Stuttgart II
1 Angegeben sind nur Liga-Spiele.

Andreas Benjamin Hinkel (* 26. März 1982 in Backnang) ist ein ehemaliger deutscher Fußballspieler und heutiger -trainer.

Karriere Bearbeiten

Anfänge Bearbeiten

Andreas Hinkel begann das Fußballspielen beim TSV Leutenbach, wo er von 1987 bis 1992 seine ersten Jahre Vereinsfußball spielte. Als Zehnjähriger (1992) wechselt er zum VfB Stuttgart. Er gewann mit den Jugendmannschaften des VfB zwei Titel: 1996 wurde er mit der C-Jugend süddeutscher Meister, 1999 konnte er mit den B-Junioren die deutsche Meisterschaft feiern.

Stationen als Profi Bearbeiten

In der Bundesliga-Saison 2000/2001 wurde Hinkel vom VfB Stuttgart mit einem Profi-Vertrag ausgestattet. Seine Karriere führte ihn von Stuttgart zum FC Sevilla und weiter nach Schottland zu Celtic Glasgow.

VfB Stuttgart (2000–2006) Bearbeiten

Im Trikot des VfB Stuttgart feierte Andreas Hinkel am 15. Februar 2001 im Uefa-Cup-Spiel gegen Celta Vigo (0:0) sein Debüt als Profi. Sein erstes Bundesligaspiel bestritt Hinkel am 18. Februar 2001 gegen Hertha BSC. Der Rechtsverteidiger konnte den damaligen Trainer des VfB Stuttgart, Ralf Rangnick, schnell von seinen Qualitäten überzeugen und spielt sich in die Stammelf. Hinkel gehörte zu den „Jungen Wilden“ des VfB Stuttgart, die 2003 Vizemeister wurden und in der Uefa Champions League für Aufsehen sorgen: Stuttgart traf auf Manchester United und gewann gegen das hochkarätig besetzte Team um Ruud van Nistelrooy und Cristiano Ronaldo mit 2:1. Hinkel dazu: „Ich werde noch meinen Enkeln erzählen können, dass dieser Abend das größte Fußballfest war, das es jemals beim VfB gab.“

FC Sevilla (2006–2008) Bearbeiten

Nach 14 Jahren beim VfB Stuttgart beschloss Andreas Hinkel 2006, eine neue Herausforderung anzunehmen. Er wechselte zum FC Sevilla – just in der erfolgreichsten Zeit der Clubgeschichte: Sevilla gewann 2007 den Uefa-Cup sowie den spanischen Pokal und beendet die Saison der spanischen Primera Division auf dem dritten Platz. Als erster Mannschaft überhaupt gelang es dem Team 2006 und 2007 zweimal in Folge das Jahr als Weltranglisten-Erster abzuschließen. Hinkel über sein damaliges Team: „Ich habe nie wieder in einer so guten Mannschaft gespielt.“ Trotz der Konkurrenz von Dani Alves und mehreren Verletzungen bestritt Hinkel in den eineinhalb Jahren in Sevilla insgesamt 32 Pflichtspiele, 15 davon in der spanischen Liga. In der Saison 2007/2008 lief es sportlich nicht mehr so erfolgreich und nach der Verlängerung seines damaligen Konkurrenten Dani Alves in Sevilla wurden Hinkels Einsätze seltener.

Celtic Glasgow (2008–2011) Bearbeiten

Hinkel orientierte sich wieder neu und wechselte im Januar 2008 für eine Ablösesumme von 1,9 Mio. £ zum schottischen Club Celtic Glasgow unter Trainer Gordon Strachan.[1] Er war nach Andreas Thom der zweite Deutsche in der Vereinsgeschichte von Celtic. Hinkel konnte sich durchsetzen, wurde sofort Stammspieler und wurde mit Celtic Schottischer Meister 2008. Ein Jahr später musste Celtic in der schottischen Meisterschaft den Lokalrivalen Glasgow Rangers den Vortritt lassen, dafür gewann der Club den schottischen Ligapokal. Hinkel bereitete in der Saison 2008/09 sieben Tore vor und wurde in die Mannschaft der Saison gewählt. Bis zum Ende der Saison 2009/10 kam Hinkel auf 79 Ligaeinsätze, bei denen er ein Tor erzielen konnte.[2]

Im Spätsommer 2010 erlitt er einen Kreuzbandriss. Hinkel konnte erst im Frühjahr 2011 wieder ins Mannschaftstraining einsteigen, kam jedoch zu keinem Einsatz in der Saison 2010/11. Da sein Vertrag bei Celtic nicht verlängert wurde, war er seit Juli 2011 vereinslos. Um sich fit zu halten, trainierte Hinkel seit August 2011 bei seinem ehemaligen Verein VfB Stuttgart.[3]

SC Freiburg (2011–2012) Bearbeiten

Am 6. Oktober 2011 verpflichtete der SC Freiburg den vereinslosen Hinkel und schloss mit ihm einen Vertrag bis zum 30. Juni 2012.[4] Allerdings konnte Hinkel sich beim SCF nicht durchsetzen und kam vor allem nach dem Trainerwechsel von Marcus Sorg auf Christian Streich kaum noch zum Einsatz, weshalb sein Vertrag in Freiburg nicht mehr verlängert wurde.[5] Im September 2012 beendete er seine Laufbahn als Profifußballer.[6]

Nationalmannschaft Bearbeiten

Das Jahr 2003 war für Andreas Hinkel nicht nur mit dem VfB Stuttgart erfolgreich, es war auch das Jahr seines Debüts in der Nationalelf am 30. April gegen Serbien und Montenegro (1:0) unter dem damaligen DFB-Teamchef Rudi Völler.

2004 stand er im Kader der EM in Portugal, wurde aber dort nicht eingesetzt. Nach seinem Wechsel zu Sevilla 2006 wurde Hinkel vorerst nicht mehr für die Nationalelf berücksichtigt. Er verpasste die Weltmeisterschaft 2006 sowie die Europameisterschaft 2008.

Im September 2008 wurde Hinkel von Bundestrainer Joachim Löw wieder in die Nationalmannschaft berufen und feierte beim Spiel am 10. September 2008 gegen Finnland (3:3) sein Comeback. Es folgten noch drei weitere Einsätze für die Nationalelf. Sein letztes Spiel in der Nationalmannschaft absolvierte er am 2. Juni 2009.[7]

Karriere als Trainer Bearbeiten

Hinkel war in der Saison 2013/14 Nachwuchstrainer der U-12 und Co-Trainer der U-16 des VfB Stuttgart.[8] In der Saison 2014/15 war er Co-Trainer der U-17 des VfB Stuttgart.

Im Januar 2016 kehrte Hinkel als Co-Trainer der zweiten Mannschaft zum VfB zurück.[9] Vor der Rückrunde der Regionalligasaison 2016/17 beförderte der Verein ihn zum Cheftrainer des VfB II.[10]

Erfolge Bearbeiten

Weblinks Bearbeiten

Einzelnachweise Bearbeiten

  1. Andreas Hinkel. thecelticwiki.com, abgerufen am 24. Juli 2016 (english).
  2. Matthias Arnhold (19. Mai 2016). Andreas Hinkel – Matches and Goals in Bundesliga. RSSSF. Abgerufen am 19. Mai 2016.
  3. Ex-Nationalspieler Hinkel trainiert beim VfB, spox.com vom 9. August 2011, abgerufen am 9. August 2011.
  4. Andreas Hinkel wechselt zum SC (Memento vom 8. Oktober 2011 im Internet Archive).
  5. http://www.transfermarkt.de/hinkel-und-barth-verlassen-freiburg/view/news/89133
  6. "Ich freue mich auf meine neue Karriere" andreas-hinkel.de, abgerufen am 10. September 2012.
  7. Matthias Arnhold (19. Mai 2016). Andreas Hinkel – International Appearances. RSSSF. Abgerufen am 19. Mai 2016.
  8. "Andreas Hinkel wird Nachwuchstrainer" vfb.de, abgerufen am 12. April 2013.
  9. Trainerteam komplett, Internetpräsenz des VfB Stuttgart, abgerufen am 26. Januar 2016.
  10. Andreas Hinkel wird Cheftrainer des VfB II VfB Stuttgart 19. Dezember 2016
Fairytale kdmconfig Profil: Hinkel, Andreas
Namen Hinkel, Andreas Benjamin (vollständiger Name)
Beruf deutscher Fußballspieler
Persönliche Daten
Geburtsdatum 26. März 1982
Geburtsort Backnang, Deutschland


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