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Alfred Brink
Geburtstag 12. Oktober 1906
Geburtsort Deutschland
Position Mittelfeld
Vereine als Aktiver
Jahre Verein Spiele, (Tore)1
−1932
1932−1937
BFC Preussen
Hertha BSC

86 (22)
1 Angegeben sind nur Liga-Spiele.

Alfred Brink (* 12. Oktober 1906; † unbekannt) war ein deutscher Fußballspieler.

Spielerkarriere Bearbeiten

Vereinskarriere Bearbeiten

Der Berliner Mittelläufer spielte mehrere Jahre erfolgreich beim BFC Preussen. Nachdem er mit Preussen in der Spielzeit 1931/32 wiederholt nur einen Mittelfeldplatz erreichte, wechselte Alfred Brink zu Hertha BSC, welche sich 1932 erstmals seit 1924 nicht für die Endrunde um die Deutsche Meisterschaft qualifizieren konnte.

Bei der Alten Dame spielte sich Brink umgehend in die Stammelf und absolvierte 17 von 18 Partien, wobei lediglich Hanne Sobek und Alfred Stahr mehr Spiele bestritten. Am Saisonende konnte Brink mit seiner Mannschaft die Berliner Meisterschaft vor dem VfB Pankow feiern. Dadurch erreichte er erstmals die Endrunde um die Deutsche Meisterschaft. Dort war allerdings der SV Hindenburg Allenstein bei der 1:4-Pleite in Ostpreußen eine Nummer zu groß. In der Folgesaison verfehlte Hertha mit einem alle Spiele bestreitenden Brink die Titelverteidigung hinter dem BFC Viktoria 1889. Auch in der Spielzeit 1934/35, welche mit dem Titelgewinn abgeschlossen wurde, absolvierte Ali Brink zusammen mit Stahr die meisten Einsätze bei Hertha. Die Endrunde um die Deutsche Meisterschaft 1935 verlief aber sowohl für Brink, der nur eine von sechs Partien bestritt, als auch für seinen Verein, welcher hinter PSV Chemnitz in der Gruppenphase ausschied, enttäuschend. So hätte den Blau-Weißen in den letzten beiden Spielen ein Punkt gelangt, jedoch verlor man jeweils nach einer 1:0-Führung noch mit 1:2 gegen Chemnitz und Vorwärts-Rasensport Gleiwitz. Auch wenn Alfred Brink 1935/36 alle Partien bestritt, konnte er nicht verhindern, dass Hertha BSC mit einem Punkt Rückstand hinter Berliner SV 92 und SC Minerva 93 nur Ligadritter wurde. 1936/37 spielte Brink dann nur noch elf Partien, konnte sich aber trotzdem über die Qualifaktion zur DM-Endrunde 1937 freuen. Dort absolvierte er die ersten drei Partien und erzielte sogar einen Treffer. Jedoch konnte er auch nicht verhindern, dass FC Schalke 04 und Werder Bremen sich vor Hertha platzierten.

Im Anschluss an die Saison beendete Alfred Brink seine aktive Karriere.

Auswahlkarriere Bearbeiten

Aufgrund seiner Leistungen nominierte ihn Reichstrainer Otto Nerz am 24. Mai 1931 für den Kader der deutschen Nationalmannschaft für das Länderspiel gegen Österreich. Jedoch wurde Brink bei der 0:6-Niederlage letztlich nicht eingesetzt.

Alfred Brink gehörte außerdem jahrelang zur Stadtauswahl Berlins, mit der er 1930 den Kampfspielpokal gewann.

Erfolge Bearbeiten

Weblinks Bearbeiten

Quellen Bearbeiten

  • Hardy Grüne: Spielerlexikon 1890–1963. Agon Sportverlag, Kassel 2006, ISBN 3-89784-148-7.
  • Tragmann, Voß: Das Hertha Kompendium. Verlag Harald Voß, Berlin 2002, ISBN 3-935759-05-3.
Fairytale kdmconfig Profil: Brink, Alfred
Beruf deutscher Fußballspieler
Persönliche Daten
Geburtsdatum 12. Oktober 1906
Sterbedatum nach 1937


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