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DeutschlandFlag of Germany Alexander Weiß Ice hockey pictogram
EHCO-Cup, Grizzlys Wolfsburg vs. Genève-Servette HC, 23rd August 2016 04
Personenbezogene Informationen
Geburtsdatum 29. Januar 1987
Geburtsort Titisee-Neustadt, Deutschland
Größe 187 cm
Gewicht 90 kg
Spielerbezogene Informationen
Position Linker Flügel
Nummer #43
Schusshand Links
Spielerkarriere
2002–2006 Eisbären Juniors Berlin
2005–2011 Eisbären Berlin
2011–2016 Kölner Haie
seit 2016 Grizzlys Wolfsburg

Alexander Weiß (* 29. Januar 1987 in Titisee-Neustadt) ist ein professioneller deutscher Eishockeyspieler, der seit 2016 für die Grizzlys Wolfsburg in der DEL spielt. Sein Bruder Daniel ist ebenfalls Eishockeyspieler.

Karriere Bearbeiten

Der 1,87 m große Flügelstürmer begann seine Karriere in der Jugend der Eisbären Berlin, für die Eisbären Juniors Berlin bestritt er 2002 seine ersten Spiele in der Deutschen Nachwuchsliga. In der Saison 2005/06 debütierte der Linksschütze schließlich auch bei den Senioren in der DEL, im selben Jahr konnte er zum ersten Mal mit den Eisbären die Deutsche Meisterschaft gewinnen, einen Erfolg, den er 2008 wiederholen konnte.

Alexander Weiß ist ein guter Schlittschuhläufer, der besonders durch gute Technik und guten Umgang mit seinem Schläger auf sich aufmerksam macht.

Mit den Eisbären gewann er 2009 erneut die deutsche Meisterschaft. Im Oktober 2009 erhielt er eine Förderlizenz für die Dresdner Eislöwen, den Kooperationspartner der Eisbären in der 2. Bundesliga, um nach überstandener Gehirnerschütterung in der Saisonvorbereitung Spielpraxis zu sammeln.[1]

Im April 2011 wechselte er innerhalb der DEL zu den Kölner Haien, nachdem er zuvor mit den Eisbären zum vierten Mal in seiner Karriere die deutsche Meisterschaft gewonnen hatte.

Nach 5 Spielzeiten bei den Haien, in welchen er für die Domstädter auf 299 DEL-Einsätze kam (151 Punkte - 79 Tore, 72 Assists) suchte sich Weiß eine neue Herausforderung[2] und unterschrieb beim Ligakonkurrenten Grizzlys Wolfsburg einen Dreijahresvertrag,Vorlage:Zukunft/Monatskategorie welcher ab der Saison 2016/17 gilt.[3]

International Bearbeiten

Für die U20-Nationalmannschaft war Alexander Weiß bei der WM 2007 aktiv.

Für die Deutsche Nationalmannschaft bestritt er bisher mehr als 30 Spiele und nahm für Deutschland an den Eishockey-Weltmeisterschaften 2014 in Weißrussland teil, bei welcher er im Spiel gegen die USA ein Tor erzielte.[4]

Erfolge und Auszeichnungen Bearbeiten

  • 2006 Deutscher Meister mit den Eisbären Berlin
  • 2008 Deutscher Meister mit den Eisbären Berlin
  • 2009 Deutscher Meister mit den Eisbären Berlin
  • 2011 Deutscher Meister mit den Eisbären Berlin

Karrierestatistik Bearbeiten

Reguläre Saison Play-offs
Saison Team Liga Sp T A Pkt SM Sp T A Pkt SM
2002/03 Eisbären Juniors Berlin DNL 33 7 6 13 12
2003/04 Eisbären Juniors Berlin DNL 22 11 17 28 22 3 0 0 0 0
2004/05 Eisbären Juniors Berlin OL 34 6 8 14 22
2004/05 Eisbären Juniors Berlin DNL 19 19 20 39 55 7 3 14 17 16
2005/06 Eisbären Berlin DEL 22 1 1 2 6 2 0 0 0 0
2005/06 Eisbären Juniors Berlin OL 33 10 15 25 50
2006/07 Eisbären Juniors Berlin OL 10 3 5 8 0
2006/07 Eisbären Berlin DEL 47 3 7 10 6 3 1 0 1 2
2007/08 Eisbären Berlin DEL 51 14 19 33 59 14 0 2 2 8
2008/09 Eisbären Berlin DEL 52 14 13 27 32 11 2 4 6 18
2009/10 Eisbären Berlin DEL 43 9 12 21 34 5 0 2 2 2
2010/11 Eisbären Berlin DEL 51 6 10 16 64 12 0 0 0 4
2011/12 Kölner Haie DEL 52 17 12 29 22 6 1 1 2 4
2012/13 Kölner Haie DEL 51 14 20 34 52 10 2 4 6 6
2013/14 Kölner Haie DEL 50 18 14 32 34 17 1 1 2 6
2014/15 Kölner Haie DEL 46 7 12 19 38
2015/16 Kölner Haie DEL 52 16 6 22 85 15 3 3 6 20
DNL gesamt 74 37 43 80 89 10 3 14 17 16
Oberliga gesamt 77 19 28 47 72 0 0 0 0 0
DEL gesamt 517 119 126 245 432 95 10 17 27 70

(Legende zur Spielerstatistik: Sp oder GP = Spiele insgesamt; T oder G = erzielte Tore; V oder A = erzielte Assists; Pkt oder Pts = erzielte Scorerpunkte; SM oder PIM = Strafminuten; +/− = Plus/Minus-Bilanz)

Weblinks Bearbeiten

Einzelnachweise Bearbeiten

  1. Weitere Förderlizenzspieler für die Dresdner Eislöwen. In: icehockeypage.net. 7. Oktober 2009, archiviert vom Original am 7. Oktober 2009; abgerufen am 5. Februar 2017.
  2. Sechs Spieler verlassen den KEC, Haimspiel, 11. April 2016, abgerufen am 11. Mai 2016
  3. Eishockey: Grizzlys Wolfsburg – Neuzugänge: Weiß bekommt die 43, Foucault die 8. In: Wolfsburger Allgemeine Zeitung. 10. Mai 2016, abgerufen am 10. Mai 2016.
  4. Enttäuschendes Endresultat, Südwest Presse, 21. Mai 2014, abgerufen am 12. Mai 2016


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