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Adel Massaad (* 24. Juni 1964 in Moers) ist ein professioneller Tischtennisspieler und betreibt das von ihm gegründete Institut für Gesundheitsaufklärung (IFGA). Der deutsch-ägyptische Arztsohn stammt aus Geldern am Niederrhein.

Tischtennis Bearbeiten

Massaad verließ das Gymnasium in Geldern ohne Abitur und wurde Tischtennisprofi. Ursprünglich für das untere Paarkreuz (6er Mannschaften) geholt, entwickelte er sich bald zur Überraschung der Bundesliga und wurde zum starken Spieler im mittleren Paarkreuz. Sein Markenzeichen waren die Flickflacks nach seinen Siegen. 1985 wechselte er vom Verein TuS Rheinberg zum TTC Jülich[1], 1988 zur FTG Frankfurt[2]. Ein Jahr später kehrte er nach Jülich zurück[3], das er 1995 Richtung Post SV Telekom Mülheim wieder verließ[4]. 1989 wurde Massaad beim Ranglistenturnier DTTB-TOP-12 Zweiter, ein Jahr später kam er bei der Deutschen Meisterschaft im Einzel auf Platz drei.

Nach einem Gastspiel 1992/93 bei TTC Helga Hannover gewann er zusammen mit dem TTC Jülich 1993 den ETTU Cup, als Einzelspieler 1990 in Casablanca die Afrikameisterschaft. Mit der ägyptischen Mannschaft belegte er bei diesem Turnier den zweiten Platz.[5] Viermal nahm er mit Ägypten an Weltmeisterschaften teil. 2007 qualifizierte er sich für die Teilnahme an den Olympischen Sommerspielen 2008[6].

Vom TTC Jülich wechselte er zum Post SV Telekom Mülheim (bis 1996). Danach spielte er bei verschiedenen Vereinen (Helga Hannover (1996), TTC BW Bergneustadt (1997), PSV Oberhausen (1998), Post SV Hagen (1999), SV Menzelen, TSV Krefeld-Bockum) in niedrigeren Spielklassen. Zur Saison 2006/07 kehrte er nach Jülich zurück, wo er als Spitzenspieler der 2. Herrenmannschaft für die Landesliga gemeldet ist, aber auch zu Einsätzen in der Bundesliga kam.[7]

Kritik Bearbeiten

Massaad soll für Geld Kampagnen gegen Pharmakritiker geführt haben. Laut dem Spiegel[8] vom 7. Februar 2011 hat Massaad im Jahr 2006 mit einem Geschäftspartner versucht, den unabhängigen Medikamentenprüfer Peter Sawicki, damals Leiter des Instituts für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen, zu diskreditieren. Für seine Arbeit soll Massaad mehr als 1,2 Millionen Euro von Pharmafirmen und PR-Agenturen erhalten haben.

Privat Bearbeiten

Massaads Vater ist Ägypter, seine Mutter Algerierin. Deshalb ist er auch für Ägypten spielberechtigt. Er spielte lange Zeit nebenbei auch Volleyball beim TV Geldern, als Jugendlicher gehörte er zum Kader des Deutschen Volleyball-Verbandes.

Literatur Bearbeiten

  • Manfred Schillings: Perfektionist mit unbändigem Ehrgeiz. In: tischtennis. 1990/10 S.5

Weblinks Bearbeiten

Quellen Bearbeiten

  1. Zeitschrift DTS, 1985/10 S.9
  2. Zeitschrift DTS, 1988/6 S.8
  3. Zeitschrift DTS, 1989/7 S.20
  4. Zeitschrift DTS, 1995/6 S.47
  5. Ergebnisse von Adel Massaad bei internationalen Turnieren, ITTF-Datenbank (englisch)
  6. Zeitschrift tischtennis, 2007/9 S.28
  7. Bundesliga-Spielergebnisse in der Saison 2006/2007, click-tt.de
  8. DER SPIEGEL vom 7.2.2011 S.9
Fairytale kdmconfig Profil: Massaad, Adel
Platzhalter
Beruf deutscher Tischtennisspieler sowie Public Relations-Unternehmer
Persönliche Daten
Geburtsdatum 24. Juni 1964
Geburtsort Moers



Kopie vom 16.02.2011, Quelle: Wikipedia, Artikel, Autoren in der Wikipedia
Lokale Autorenseite, Lizenz: GFDL, CC-by-sa 3.0

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