1. FC Pforzheim
Disk0| 1. FC Pforzheim | |||
| Logo | |||
| Voller Name | 1. Fußball-Club Pforzheim 1896 e. V. | ||
| Gegründet | 5. Mai 1896 | ||
| Stadion | Stadion im Brötzinger Tal | ||
| Plätze | 10.000 | ||
| Homepage | www.fcpforzheim.net | ||
| Liga | Verbandsliga Baden | ||
| 2008/09 | 10. Platz | ||
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Der 1. FC Pforzheim war ein Fußballverein aus Pforzheim und Mitglied des Badischen Fußballverbands. Der 1896 gegründete Traditionsverein spielte in der Saison 2008/09 in der Verbandsliga Nordbaden. Der Verein hatte rund 360 Mitglieder und wurde von seinen Fans d´ Club (der Club) genannt.
Inhaltsverzeichnis |
Geschichte
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Die frühen Jahre
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Der Verein wurde am 5. Mai 1896 gegründet und zählte somit zu den Pionieren des in dieser Zeit noch recht unbekannten Fußballsports in Deutschland. 1897 war der 1. FC Pforzheim zusammen mit Vereinen wie dem Karlsruher FV und dem Karlsruher FC Phönix einer der Gründungsvereine des Süddeutschen Fußball-Verbands und 1900 einer der 86 Gründungsvereine des DFB.
Deutscher Vizemeister 1906
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Knapp zehn Jahre nach Gründung des Vereins gelang es dem 1. FC Pforzheim in der Saison 1904/05 den Titel des Süddeutschen Meisters vor dem Karlsruher FV zu gewinnen und nahm damit 1906 an der Endrunde um die Deutsche Fußballmeisterschaft teil. Das Viertelfinale konnte gegen den favorisierten Kölner FC 99 in der Verlängerung mit 4:2 gewonnen werden und auch das Halbfinale konnte der 1. FC Pforzheim, gegen den Titelverteidiger von 1904/05 Berliner TuFC Union 1892, mit 4:0 für sich entscheiden. Damit stand der 1. FC Pforzheim zusammen mit dem VfB Leipzig im Finale, das vor 1.100 Zuschauern in Nürnberg am Platz an der Ziegelgasse ausgetragen wurde. Dort unterlag der 1. FC Pforzheim dem VfB Leipzig mit 1:2.
20er und 30er Jahre
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Nach dem Ende des Ersten Weltkriegs, währenddessen der Spielbetrieb teilweise eingestellt werden musste, da viele Spieler zum Kriegsdienst eingezogen wurden, gelang dem Verein der fußballerische Neubeginn. Anfang der 20er Jahre spielte der 1. FC Pforzheim in der Bezirksliga Württemberg/Baden, der damals höchsten Spielklasse, ehe der Verein 1926 abstieg. Erst 1929 gelang der Wiederaufstieg in die Gruppe Württemberg der Bezirksliga Württemberg/Baden.
1933, mit der Machtergreifung der Nationalsozialisten, wurde die Austragung der deutschen Fußballmeisterschaft neu organisiert. Der 1. FC Pforzheim wurde in die Gauliga Baden eingeteilt, in der er bis 1944 verblieb. Zwar konnte der 1. FC Pforzheim 1936, 1938 und 1939 jeweils einen 2. Platz hinter dem SV Waldhof Mannheim bzw. dem VfR Mannheim erreichen, jedoch nie die Meisterschaft in dieser Spielklasse gewinnen.
50er und 60er Jahre
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Von 1950 bis 1963 spielte der 1. FC Pforzheim in der 2. Oberliga Süd und von 1963 bis 1967 in der Regionalliga Süd, der damals jeweils zweithöchsten deutschen Spielklasse. Die beste Platzierung erreichte der 1. FC Pforzheim in der Saison 1962/63 mit nur zwei Punkten Rückstand auf den zweitplatzierten TSG Ulm 1846. Mit 17 Jahren Zugehörigkeit zur 2. Oberliga Süd bzw. Regionalliga Süd, ohne auf- oder abzusteigen, verblieb der 1. FC Pforzheim länger als jeder andere Verein in dieser Spielklasse.
70er, 80er und 90er Jahre
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In der Saison 1978/79 spielte der 1. FC Pforzheim in der nun als dritthöchste Spielklasse wiedereingeführten Amateur-Oberliga, belegte jedoch nur den 17. Platz und stieg ab. Erst 1985 gelang der Wiederaufstieg in die Oberliga Baden-Württemberg. Der Verein konnte sich schnell in dieser Spielklasse etablieren und gewann in der Saison 1990/91 den Meistertitel der Oberliga Baden-Württemberg. In der der Aufstiegsrunde zur 2. Fußball-Bundesliga scheiterte der Club jedoch am TSV 1860 München. In diese Zeit fällt auch die erfolgreiche Teilnahme am DFB-Pokal in der Saison 1987/88. Nach Erfolgen über den 1. FC Saarbrücken und Concordia Hamburg erreichte der 1. FC Pforzheim das Achtelfinale und konnte von Werder Bremen erst im Rückspiel im Bremer Weserstadion mit 3:1 besiegt werden, nachdem das Hinspiel in Pforzheim mit 1:1 n. V. unentschieden blieb.
1994 wurde in Deutschland die Regionalliga wieder eingeführt und löste damit die Amateur-Oberliga als dritthöchste Spielklasse ab. Der 1. FC Pforzheim verpasste in der Saison 1993/94 mit einem 10. Platz die Qualifikation zur neu gegründeten Regionalliga Süd und verblieb weiterhin in der nun viertklassigen Oberliga Baden-Württemberg.
Seit 2000
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Nachdem der Verein den Aufstieg zur Regionalliga in der Saison 2000/01 abermals knapp mit 2 Punkten Rückstand auf die TSG 1899 Hoffenheim verpasst hatte, begann der kontinuierliche sportliche und finanzielle Abstieg des Vereins. Schließlich musste der Verein 2004 ein Insolvenzverfahren anstrengen, um den drohenden Konkurs mit knapp einer Million Euro Schulden abzuwenden. Zwar konnte mit den Gläubigern des Vereins eine Einigung erzielt werden, der Antrag auf Insolvenz bedeutete jedoch den Zwangsabstieg aus der Oberliga Baden-Württemberg in der Saison 2003/04.
Somit spielte der 1. FC Pforzheim ab der Saison 2004/05 in der Verbandsliga Nordbaden. Nach einem Prozess der finanziellen und sportlichen Konsolidierung konnte der Verein jedoch bereits in der zweiten Saison in der Verbandsliga Nordbaden den Wiederaufstieg in die Oberliga Baden-Württemberg durch Erringen der Verbandsliga-Meisterschaft 2006 feiern.
Am 31. Oktober 2006 gaben die Vorstände der Vereine 1. FC Pforzheim und VfR Pforzheim bekannt, für das Jahr 2007 einen Zusammenschluss unter der Bezeichnung „SV Pforzheim 1896“ anzustreben. Künftige Spielstätte sollte das Stadion Holzhof des VfR Pforzheim sein, das modernisiert werden sollte. Das Stadion Brötzinger Tal des 1. FC Pforzheim hätte abgerissen und ein Gewerbe- oder Industriestandort werden sollen. Die Fusion scheiterte jedoch im Mai 2007.
Das Ziel Klassenerhalt für die Runde 2006/07 konnte der 1. FC Pforzheim nicht erreichen und stieg als 16. der Tabelle wieder in die Verbandsliga Nordbaden ab. Dort erzielte er in der darauffolgenden Saison 2007/08 mit überlegenem Torverhältnis und einem Punkt Rückstand den 3. Platz und verfehlte damit nur knapp die Relegation beziehungsweise den Wiederaufstieg. In der Saison 2008/09 belegte der 1. FC nur den 10. Platz.
Am 1. Juli 2010 fusionierte der 1. FC Pforzheim mit dem VfR Pforzheim, wodurch der 1. CfR Pforzheim entstand[1].
Die Saisons ab 1945
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- 1945/46 bis 1949/50 – Landesliga Nordbaden (Ligenhöhe 3)
- 1950/51 bis 1962/63 – Landesliga Nordbaden (Ligenhöhe 2)
- 1963/64 bis 1966/67 – Regionalliga Süd (Ligenhöhe 2
- 1967/68 bis 1977/78 – 1. Amateurliga Nordbaden (Ligenhöhe 3)
- 1977/78 – Verbandsliga Nordbaden (Ligenhöhe 4)
- 1978/79 – Amateuroberliga Baden-Württemberg (Ligenhöhe 3)
- 1979/80 bis 1984/85 – Verbandsliga Nordbaden (Ligenhöhe 4)
- 1985/86 bis 1993/94 – Oberliga Baden-Württemberg (Ligenhöhe 3)
- 1994/95 bis 2003/04 – Oberliga Baden-Württemberg (Ligenhöhe 4)
- 2004/05 bis 2005/06 – Verbandsliga Nordbaden (Ligenhöhe 5)
- 2006/07 – Oberliga Baden-Württemberg (Ligenhöhe 4)
- seit 2007/08 – Verbandsliga Nordbaden (Ligenhöhe 5 bzw. ab 2008/09 Ligenhöhe 6)
Erfolge
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- 1905 – Süddeutscher Meister
- 1906 – Deutscher Vizemeister
- 1923 – Badischer Meister
- 1929 – Meister der Enz-Neckar-Kreisliga
- 1932 – Württembergischer Meister
- 1936 – Vizemeister der Gauliga Baden
- 1938 – Vizemeister der Gauliga Baden
- 1939 – Vizemeister der Gauliga Baden
- 1986/87 – Sieger des Badischen Fußballpokals
- 1987/88 – Erreichen des Achtelfinales im DFB-Pokal 1988
- 1988/89 – Sieger des Badischen Fußballpokals
- 1989/90 – Erreichen des Achtelfinales im DFB-Pokal 1990
- 1990/91 – Meister der Oberliga Baden-Württemberg
- 1992/93 – Sieger des Badischen Fußballpokals
- 1999/00 – Erreichen der 2. Runde des DFB-Pokals
- 2005/06 – Meister der Verbandsliga Nordbaden und Wiederaufstieg in die Oberliga Baden-Württemberg
Besondere Spiele
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- 1908 Testspiel gegen SK Rapid Wien 1:2
- 1909 Testspiel gegen Sparta Prag 3:2
- 1911 Testspiel gegen Newcastle United 2:5
- 1922 Testspiele gegen Real Madrid und Atletico Madrid
- 1937 Gewinn des Nordafrikanischen Pokals, ein internationales Turnier in Algier
- 1980 Vor 7000 Zuschauern spielte man auf den Philippinen als erste deutsche Mannschaft gegen eine Auswahl des Inselstaates
- 1988 Testspiel gegen die Nationalmannschaft von China (Endstand 0:0)
- 2004 Testspiel gegen Dinamo Tiflis, Meister Georgiens (Endstand 1:5)
- 2008 Testspiel gegen den kroatischen Erstligisten NK Osijek (Endstand 0:7)
Bekannte Spieler
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- Max Breunig
- Karl Barufka, späterer Spieler des VfB Stuttgart sowie Nationalspieler
- Eberhard Carl, später Profi beim Karlsruher SC und den Stuttgarter Kickers
- Robert Faas (1889–1914), Torwart und Nationalspieler
- Paul Forell
- Fritz Halder, Badischer Auswahlspieler, DFB-Länderpokalsieger 1973
- Arthur Hiller, erster Kapitän einer deutschen Nationalmannschaft im Länderspiel 1908 gegen die Schweiz
- Marius Hiller, Fußballnationalspieler 1910 und 1911; Nationalspieler für Argentinien
- Moritz Hoeft, später Karlsruher SC
- Jürgen Klopp, heute Trainer bei Borussia Dortmund
- Anton Kreß, Fußballnationalspieler 1921
- Aleksandr Kuchma, kasachischer Nationalspieler (2004 beim 1. FCP)
- Klaus Mirwald, später VfB Stuttgart
- Dieter Rosanowski, Torschützenkönig der Regionalliga Süd
- Rainer Scharinger, später Profi beim Karlsruher SC und dem SSV Ulm 1846
- Hermann Schweickert, Fußballnationalspieler 1909
- Wilfried Tepe, TSV 1860 München, zweiter Torwart hinter Petar Radenkovic
- Fritz Wetzel, Fußballnationalspieler 1922
- Viktor Weißenbacher, Fußballnationalspieler 1922
Rivalitäten
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Die wohl größte Rivalität bestand zum Lokalrivalen VfR Pforzheim. Aber auch der FC Nöttingen, SV Waldhof Mannheim, der SSV Ulm und der SV Sandhausen wurden in dieser Hinsicht oft in Bezug gestellt
Weblinks
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Einzelnachweise
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- ↑ http://www.pz-news.de/Home/Nachrichten/Sport/Fusion-von-VfR-und-FCP-Das-Kind-heisst-1-CfR-Pforzheim-_arid,189609_puid,1_pageid,19.html
| Kopie vom 16.02.2011, Quelle: Wikipedia Artikel, Autoren in der Wikipedia |
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